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"Quantensprung" durch Glasfaser: Beiersdorfer Bürger können ab sofort die superschnellen Anschlüsse testen
Glasfaserausbau in Beiersdorf startet in die Testphase - Mit dem
Pilot-Projekt der SÜC und der süc//dacor nimmt Coburg eine
Vorreiterrolle ein
Riesiger Andrang zum Start in die Testphase: Beiersdorfer Bürger
zeigten reges Interesse an den Möglichkeiten eines Glasfaseranschlusses
in ihrem Haus
Seit Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, können die ersten Beiersdorfer
zwei Monate lang ausprobieren, welche Bequemlichkeiten die Fahrt auf
der Glasfaser-Datenautobahn durch das Internet bietet. Vorbei sind die
Unannehmlichkeiten des Ausbaus durch vier Tiefbaufirmen während der
letzten Monate. Jetzt starten die Bürger in ein neues Zeitalter: Mit 25
Mbit werden die ersten 250
Teilnehmer an das Glasfasernetz angeschlossen, in der Endphase und je
nach gewähltem Tarif sind dann bis zu 100 Mbit möglich.
Oberbürgermeister Norbert Kastner testet nach dem Startschuss die Sprachqualität der Telefonie
Der symbolische Start der für die Bürger
kostenlosen Testphase erfolgte per Knopfdruck im „Schwarzen Bären“ in
Beiersdorf. Vor gefülltem Haus zeigte sich Norbert Kastner,
Oberbürgermeister und Aufsichtratsvorsitzender der SÜC, begeistert vom
„Quantensprung“ für Coburg, blickte allerdings auch ein wenig neidisch
auf den Stadtteil, der die Vorteile bereits nutzen kann.
Doch werde es weitergehen, machte er all den Coburgern Hoffnung, die
sehnsüchtig auf einen Ausbau in ihrer Umgebung warten. Immerhin sei
geplant, über einen Zeitraum von zunächst sechs bis acht Jahren alle
Haushalte Coburgs an die CODAB (Coburger Datenautobahn) anzubinden. Für
diese Investition sind bis zu 50 Millionen EUR
vorgesehen. Bayernweit sei Coburg damit Vorreiter neben München und
Regensburg, unterscheide sich aber durch das Ziel eines
flächendeckenden Ausbaus mit Glasfaser. In Coburg wird das „Demo“ als
nächstes ausgebaut.
Nicht nur Sehnsucht, sondern eine regelrechte „Gier nach der
revolutionär neuen Technologie“ hatte Götz-Ulrich Luttenberger,
Geschäftsführer der SÜC, bei den Bürgern entdeckt. Er hatte für den
Ausbau mit den Lichtwellenleitern auch eine Geschichte parat: In
Schilda hätten die Bürger das Licht ins Rathaus getragen, nachdem dort
keine Fenster eingebaut worden waren. Die SÜC täte hier ein Ähnliches,
nur mit dem Unterschied, dass das Licht durch den Boden in die Häuser
käme und dort sogar Töne erzeuge – womit er auf die ab Januar mögliche
Telefonie anspielte.
Im Endeffekt aber könnten die Bürger, so Luttenberger, neben dem
Internet die Telefonie und auch das Fernsehen nutzen. Uwe Meyer,
Geschäftsführer der süc//dacor GmbH,
freute sich, dass nach langer Vorbereitung jetzt der Start der
Testphase eingeläutet werden könne. Gleichzeitig trete die Firma damit
auch ins Privatkundengeschäft ein. Meyer hofft, dass die attraktiven
Produkte nach der Testphase von vielen Bürgern in Anspruch genommen
werden und bot gleichzeitig umfassende Unterstützung für die Zeit bis
dahin an.
Bei der abschließenden kleinen Feier im „Schwarzen Bären“ spendierte
die SÜC Coburger Bratwürste und sagte damit auch Dankeschön für die
Geduld der Bürger. (am)
Weiterführende Informationen - Hotline unter (0 95 61) 7 49-22 22
Weitere Informationen zu den Anschlüssen, zu Produkten und Preisen erhalten Bürger und Interessierte im Internet: http://www.glasfaser-ins-haus.de/ oder per
per Telefon unter (0 95 61) 7 49- 22 22.
Quelle: Angelika Müller / suec.de
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